„M“ auf Schwäbisch

16.12.2014 TUNING
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Er ist etwas ganz Besonderes, dieser F82. Nicht nur, weil in ihm ein Sechszylinder-Turbomotor faucht, sondern weil das Gesamtkonzept dem Sportwagenanspruch richtig freien Lauf lässt. Wie der bayerische Hersteller formuliert, sind seine Gegner nur die Grenzen der Physik. Bis jetzt, denn diese Steilvorlage hat sich der Laupheimer Veredeler und Tuner Hamann Motorsport nicht entgehen lassen: Die Schwäbische Interpretation des „M“-Sportwagens begegnet dem Serien-M4 mehr als selbstbewusst. Hamann erfüllt damit einmal mehr den Kundenwunsch nach mehr Individualität, als sie das Ausstattungsprogramm des Herstellers zulässt. 

Der erste Blick fällt auf den kraftstrotzenden Heckflügel im GT3-Design, der auf eloxierten Leichtmetallprofilen thront. Mit Seitenteilen aus Sichtcarbon dominiert die Aerodynamikkomponente die Heckansicht und untermauert den Anspruch eines reinrassigen Sportwagens. 

  • Hamann stattet den BMW M4 mit einem respekteinflößenden Aerodynamik-Paket aus
  • Heckflügel im GT3-Design aus Kohlefaser-verstärktem GFK-Verbundmaterial dominiert die Rückansicht
  • Frontspoiler, Motorhaube und Heckflügel beeindrucken mit Elementen aus hochwertigem Sichtcarbon
  • Leistungssteigerung auf bis zu 517 PS (380 kW) sorgt für ein spürbares Performance-Upgrade des kraftstrotzenden Sportcoupés
  • Mit maßgeschneiderter Tieferlegung und sportlicher Abstimmung realisiert Hamann rennstreckentaugliche Fahrdynamik
  • Imposante Rad-Reifenkombination aus Hamanns „Anniversary Evo“-21-Zoll-Leichtmetallrad mit Performance-Bereifung Vredestein Ultrac Vorti R
     

Diesen bringt auch die einteilige, mit dynamischen Sicken konzipierte Carbon-Motorhaube zum Ausdruck, deren partielle Lackierung in Wagenfarbe eine exklusive Ansicht des High-Tech-Materials zulässt. Vorn beeindruckt auch die von Hamann kreierte Frontpartie mit der Spoilerlippe aus Carbon – ein wirkungsvolles Detail, dass nicht nur Motorsportfans entzückt. Das elegant profilierte Aerodynamikbauteil sorgt wie im GT-Sport für mehr Abtrieb. Es bildet einen aufmerksamkeitsstarken Kontrast zu den bulligen Lufteinlässen des Serienmodells und verläuft bis an die Kotflügelkanten. Die Laupheimer setzen diese entschlossene Linie mit charaktervollen Seitenschwellern fort. Das Serienheck wird nach bekannter Hamann-Manier durch einen Diffusor mit vier massiven Carbon-Winglets belebt, der eine wirkungsvolle Kulisse für die Vierrohr-Abgasanlage bildet. Auch die Endrohre lässt der Veredler nicht unangetastet: Die schwäbische Tuning-Manufaktur vollendet das Werk mit Carbon-Blenden im Durchmesser von 90 Millimetern, die stolz das edle Hamann-Markenzeichen nach außen tragen.    

Auch wenn der Serien-M4 mit seinen 317 kW (431 PS) alles andere als untermotorisiert ist – mehr geht immer. Den dringenden Wunsch von Rennsportfans und Nordschleifenenthusiasten erfüllt Hamann mit einem speziell entwickelten Zusatzsteuergerät für die elektronische Leistungssteigerung, die auf Wunsch unter der Motorhaube schlummert. Diese erhöht die Motorleistung auf beeindruckende 380 kW (517 PS) und macht reichlich Druck: Hamann injiziert dem Turbo-Sechszylinder im Drehzahlbereich von 1.850–5.500 U/min. ein maximales Drehmoment von 700 Nm – 150 Nm mehr, als das Serienmodell aufweisen kann. Bei den Beschleunigungswerten sollte der modifizierte M4 damit klar die Nase vorn haben. 

Damit diese Leistung auch kontrollierbar bleibt, ist die Fahrwerksmodifizierung Pflicht: Hamann senkt den Fahrzeugschwerpunkt mit progressiven Fahrwerksfedern um etwa 30 Millimeter ab, was nicht nur eine rassige Rennsport-Optik bewirkt. Die Laupheimer setzen zusätzlich verstärkte Sport-Stabilisatoren ein, die das Lenkverhalten optimieren und eine geringere Rollneigung sowie verringerte Wankneigung bewirken. Eine präzise Abstimmung auch auf das adaptive M-Fahrwerk sorgt dafür, dass den M4 auch im Grenzbereich so schnell nichts aus der Bahn wirft – die passende Rad-Reifen-Kombination vorausgesetzt. 

In schwarz-glänzendem Finish präsentiert sich das Vielspeichendesign der  „Anniversary Evo“-21-Zoll-Leichtmetallräder. Den harten Testeinsatz der Laupheimer hat eine Performance-Bereifung Vredestein Ultrac Vorti R mit Bravour bestanden. Auf der Vorderachse setzt Hamann auf Rad-Reifen-Kombination der Felge 9,0 J x 21 ET 32 mit Reifen der Dimension 245/30 ZR21. Auf der Hinterachse beeindrucken die Pneus in 305/25 ZR21 auf der „Anniversary Evo“ in 11,0 J x 21 ET 50. Diese Kombination überzeugt nach den Erfahrungen der Hamann-Entwickler durch beste Handling-Eigenschaften und überragende Beschleunigungs- und Verzögerungswerte – insbesondere in Kombination mit der M-Carbon-Keramikbremse. 

Ohne das gewisse „Etwas“ im Innenraum geht es nicht: Die Sport-Pedalerie aus schwarz eloxiertem Aluminium, exklusive Fußmatten aus hochflorigem Velours aus dem Hamann Interieur-Programm sind daher unverzichtbare Ausstattungselemente. Wer das Besondere schätzt, wird sich außerdem an der LED-Laser-Türeinstiegsbeleuchtung mit Hamann-Logo erfreuen. Die hochwertigen und passgenau gefertigten Hamann-Komponenten für den M4 sind ab sofort im Paket oder einzeln verfügbar. Umbauten realisiert das Unternehmen am Firmenstandort in Laupheim sowie an internationalen Partnerstandorten. 

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